26. Juni 2026

Lange Wartezeiten, Ärztemangel, Digitalisierung, Reformstau – das deutsche Gesundheitswesen steht vor großen Herausforderungen. Doch wo liegen die Ursachen der aktuellen Probleme? Welche Reformen sind notwendig? Und welche Lösungen funktionieren bereits heute?
Darüber spricht Evropa e. V. am 26. Juni 2026 mit dem Gesundheitsexperten und Evropa-Mitglied Max Boguslaw. Gemeinsam werfen wir einen Blick auf die aktuellen Entwicklungen in der Gesundheits- und Versorgungspolitik, diskutieren Herausforderungen und stellen Ansätze vor, die das System zukunftsfähiger machen könnten.
Die Veranstaltung findet online via Zoom statt. Die Teilnahme ist kostenfrei.
Datum: 26. Juni 2026, 19:00 Uhr
Ort: Online (Zoom)
Anmeldung: info@evropa.eu
Im Anschluss besteht die Möglichkeit zur Diskussion und für Fragen aus dem Publikum.
01. Juli 2026

Wie wurde aus einer Wittelsbacher Nebenlinie eine Dynastie von europäischer Bedeutung? Dieser Frage geht der Historiker Peter Schmidt am 1. Juli 2026 in einem Vortrag über das Haus Pfalz-Neuburg nach.
Anhand bedeutender Persönlichkeiten wie Ottheinrich, Wolfgang Wilhelm, Philipp Wilhelm, Eleonore Magdalene, Maria Sophia und Mariana von Pfalz-Neuburg zeigt er, wie dynastische Politik, Konfessionskonflikte und strategische Heiraten die Geschichte Europas prägten. Die Lebenswege der Pfalz-Neuburger führten bis an die Höfe von Wien, Lissabon und Madrid und machten die Familie zu einem wichtigen Akteur europäischer Geschichte.
Der Vortrag beleuchtet europäische Verflechtungen lange vor der Europäischen Union und zeigt, wie eng Familiengeschichte und Kontinentalgeschichte miteinander verbunden sein können.
Datum: 1. Juli 2026, 19:00 Uhr
Ort: Gaststätte Berliner Wappen,
Michaelkirchplatz 11, 10179 Berlin
Eintritt: frei
Anmeldung: info@evropa.eu
15. August 2026

Die Digitalisierung verändert die Arbeit von Archiven grundlegend. Doch wie gelingt der digitale Wandel, wenn Zeit, Personal und finanzielle Mittel begrenzt sind? Welche Erwartungen werden an kommunale Archive gestellt – und wo liegen die praktischen Grenzen?
Über diese Fragen spricht am 15. August 2026 Matthias Rosenthal, Leiter des Stadtarchivs Langenhagen. Aus der Perspektive der archivischen Praxis berichtet er von Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung, von der Bewahrung historischer Quellen im digitalen Zeitalter und von der Aufgabe, lokale Geschichte auch künftig zugänglich, verlässlich und lebendig zu halten.
Der Vortrag bietet Einblicke in die tägliche Arbeit kommunaler Archive und lädt zur Diskussion über die Zukunft unserer Erinnerungskultur ein.
Datum: 15. August 2026, 19:00 Uhr
Ort: Gaststätte Berliner Wappen,
Michaelkirchplatz 11, 10179 Berlin
Eintritt: frei
Anmeldung: info@evropa.eu
12. Mai 2026
Vor einem Jahr wurde Evropa e. V. unter dem Leitgedanken „Geschichte trifft Zukunft“ gegründet. Am 12. Mai 2026 begeht der Verein nun seinen ersten Geburtstag – und verbindet diesen mit einer Premiere: Erstmals wird der Evropa-Preis verliehen.
Die Auszeichnung geht an den Historiker Dr. Roland Borchers, der ab Juni die Leitung der Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung übernimmt. Gewürdigt werden damit seine Arbeiten zur deutsch-polnischen Erinnerungskultur, zur Geschichte von Flucht und NS-Zwangsarbeit sowie sein Engagement für europäische Verständigung.
Der Abend bringt Persönlichkeiten aus Diplomatie, Wissenschaft, Kultur, Kirchen und Zivilgesellschaft zusammen. Neben Grußworten und einer Laudatio ist auch ein musikalisches Rahmenprogramm vorgesehen. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, wie historische Erinnerung und europäische Verständigung in einer Zeit neuer Spannungen und Konflikte gemeinsam weitergedacht werden können.
Interessierte können Kontakt mit dem Verein aufnehmen.
15. April 2026
Evropa e. V. lädt gemeinsam mit der Ansprechperson für Deutsche aus Russland, Spätaussiedler und Vertriebene zum „Tag der Demokratie und des gesellschaftlichen Zusammenhalts“ ein.
Die Veranstaltung steht unter dem Motto „Starke Stimmen“ und würdigt das vielfältige Engagement für Demokratie, gesellschaftliche Teilhabe und Zusammenhalt in Berlin. Sie bringt Akteurinnen und Akteure aus Zivilgesellschaft, Initiativen, Vereinen und Politik zusammen und schafft Raum für Austausch, Begegnung und neue Impulse.
Zu den Rednern zählen unter anderem der Regierende Bürgermeister von Berlin, Kai Wegner, die Senatorin für Arbeit, Soziales, Gleichstellung, Integration, Vielfalt und Antidiskriminierung, Cansel Kiziltepe, sowie die Ansprechperson für Deutsche aus Russland, Spätaussiedler und Vertriebene, Walter Gauks.
Ein besonderer Programmpunkt ist die Würdigung engagierter Ehrenamtlicher, deren Einsatz für unsere Gesellschaft sichtbar gemacht wird. Ergänzt wird das Programm durch kulturelle und musikalische Beiträge.
Darüber hinaus wird im Rahmen der Veranstaltung der Film
„2 Jahre Ansprechperson für Deutsche aus Russland,
Spätaussiedler und Vertriebene“ erstmals gezeigt und
gibt Einblicke in die Arbeit und Entwicklungen der vergangenen
Jahre.
Die Veranstaltung klingt mit einem Empfang aus, der Gelegenheit zum persönlichen Austausch und zur Vernetzung bietet.
„Tag der Demokratie und des gesellschaftlichen
Zusammenhalts“
Berlin (Akademie der Künste, Pariser Platz)
