Unsere Namenswahl „Evropa“ verdeutlicht unser Selbstverständnis als eine Organisation, die die historische und gegenwärtige Vielfalt Europas widerspiegelt:
Der Name „Evropa“ ist bewusst gewählt – und alles andere als zufällig. Er führt zurück zu den Ursprüngen unseres Kontinents und schlägt zugleich eine Brücke in seine vielfältige Gegenwart.
In der Schreibweise klingt die lateinische Tradition an, in der Europa einst als „Evropa“ überliefert wurde. Sie steht sinnbildlich für das römisch-griechische Erbe, auf dem unsere Kultur, unser Recht und unser Denken bis heute aufbauen. Gleichzeitig begegnet uns „Evropa“ in mehreren slawischen Sprachen – und verweist damit auf die sprachliche und kulturelle Breite Europas, die weit über nationale Grenzen hinausreicht.
Gerade weil diese Schreibweise vielen zunächst ungewohnt erscheint, entfaltet sie ihre eigentliche Kraft: Sie irritiert im besten Sinne. Sie zwingt zum kurzen Innehalten. Sie stellt eine einfache, aber entscheidende Frage: Was ist Europa für uns – heute?
„Evropa“ steht damit für ein Europa, das sich seiner Geschichte bewusst ist, ohne in ihr stehenzubleiben. Für ein Europa, das Vielfalt nicht als Herausforderung, sondern als Stärke begreift. Und für ein Europa, das Verantwortung übernimmt – für das, was es geworden ist, und für das, was es noch werden kann.
