16.04.2026

(v.l.) Kai Wegner, Regierender Bürgermeister von Berlin, Sibylle Dreher, Vorsitzender Evropa e.V., Tilman Asmus Fischer, Vorsitzender Evropa e.V. und Walter Gauks, Ansprechperson für Deutsche aus Russland, Spätaussiedler und Vertriebene des Berliner Senats.
„Diese Auszeichnung erfüllt uns mit großer Dankbarkeit und zugleich mit Demut“, sagt Sibylle Dreher, Vorsitzende von Evropa e. V. „Als noch junger Verein verstehen wir sie als Bestärkung, unseren eingeschlagenen Weg konsequent weiterzugehen: Räume für Dialog zu schaffen, Geschichte erfahrbar zu machen und gesellschaftlichen Zusammenhalt aktiv zu fördern.“
Der Anlass für diese Worte: der „Tag der Demokratie und des gesellschaftlichen Zusammenhalts“, der am 15. April 2026 im Plenarsaal der Akademie der Künste stattfand. Eine Veranstaltung, die Engagement, Teilhabe und zivilgesellschaftliche Verantwortung in Berlin sichtbar machte – und jene zusammenbrachte, die genau dafür stehen: Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Zivilgesellschaft, Kultur und Ehrenamt.
Mittendrin: Evropa e. V.. Der Verein übernahm in diesem Jahr die organisatorische Gesamtkoordination und prägte damit Ablauf und Charakter des Abends – als Plattform für Austausch, Begegnung und Anerkennung.
Und die Anerkennung galt nicht nur anderen. Im Laufe des Abends wurden zahlreiche Initiativen, Organisationen und engagierte Persönlichkeiten ausgezeichnet, die sich in besonderer Weise für gesellschaftlichen Zusammenhalt einsetzen. Auch Evropa e. V. selbst erhielt eine Auszeichnung für die Zusammenarbeit in den vergangenen Monaten.
Zu den Rednerinnen und Rednern gehörten unter anderem der Regierende Bürgermeister von Berlin, Kai Wegner, sowie die Senatorin für Arbeit, Soziales, Gleichstellung, Integration, Vielfalt und Antidiskriminierung, Cansel Kiziltepe. Sie betonten die Bedeutung von Engagement, historischer Verantwortung und demokratischer Teilhabe für die Zukunft der Stadt.
Für Evropa e. V. ist die Mitwirkung an dem Abend zugleich Ausdruck eines programmatischen Selbstverständnisses. Unter dem Leitmotiv „Geschichte trifft Zukunft“ entwickelt der Verein Formate der politisch-historischen Bildung, die neue Zielgruppen ansprechen und klassische Vermittlungsformen erweitern.
„Gerade in einer Zeit wachsender gesellschaftlicher Herausforderungen braucht es Orte, an denen Geschichte nicht nur erinnert, sondern neu befragt und in die Gegenwart übersetzt wird“, sagt Tilman Asmus Fischer, Vorsitzender von Evropa e. V.. „Unser Anspruch ist es, historische Erfahrungen mit aktuellen Perspektiven zu verbinden und so neue Zugänge zu Themen wie Identität, Zugehörigkeit und Zusammenhalt zu eröffnen.“
Mit Formaten, die wissenschaftliche Fundierung mit kreativen und partizipativen Ansätzen verbinden, richtet sich der Verein insbesondere an jüngere Generationen. Die Durchführung des „Tags der Demokratie und des gesellschaftlichen Zusammenhalts“ verweist zugleich auf die Bedeutung von Kooperationen zwischen staatlichen Institutionen und zivilgesellschaftlichen Akteuren.
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